Diese Übungen sollte am besten morgens bzw. vormittags stattfinden, da in dieser Zeit die Ideen besser sprudeln!!!

Brainstorming

Gruppenarbeit: Bilden Sie Gruppen von 3 – 6 Personen
Dauer (ohne Vorbereitung): 20 – 30 min

Idealerweise sollten die Arbeitsgruppen möglichst heterogen sein.
Wählen Sie deshalb Mitarbeiter mit unterschiedlichem Beruf/Aufgabengebiet im Unternehmen, Geschlecht und Alter aus.

Als Fläche für die Brainstorming-Ergebisse empfiehlt sich ein Flip Chart oder ähnliches, da es so leichter ist die gesammelten Notizen und Skizzen zu transportieren und zu lagern.

Vorgehen:

  1. Drucken Sie das Thema, um das es beim Brainstorming gehen soll, gut leserlich in großen Buchstaben auf ein DIN A4 Blatt.
  2. Hängen Sie dieses für alle Teilnehmer gut sichtbar auf. Drucken Sie auch die Brainstormingvorlagen (Brainstorming- und Post-It-Regeln) aus und hängen Sie diese bitte ebenfalls für alle ersichtlich auf. Verteilen Sie Stifte und Haftnotizen an alle Teilnehmer.
  3. Bestimmen Sie ein Gruppenmitglied als Moderator. Der Moderator hat die Aufgabe, sowohl auf die Einhaltung der Regeln als auch auf die Zeit zu achten. Er soll vor allem darauf achten, Kritik zu unterbinden!
  4. Alle Teilnehmer schreiben und skizzieren nun fünf Minuten lang soviele Ideen wie möglich auf Haftnotizen. Je eine Idee pro Haftnotiz!
  5. Anschließend werden die Notizen und Skizzen auf einer für alle sichtbaren Arbeitsfläche (z.B. Pinnwand, Flipchart, Wandfläche) platziert und diskutiert. Weitere Ideen die dabei entstehen, werden ebenfalls notiert.
  6. Abschliessend werden die besten Ideen aus den Gruppierungen ausgewählt. Sich ergänzende Ideen können auch miteinander kombiniert werden.
    Jeder Teilnehmer erhält 5 Klebepunkte und markiert damit seine favorisierten Ideen. Die 4-5 meist gewählten Ideen werden in Grobkonzepten festgehalten.

Download: Brainstorming-Regeln

Brainwriting

Gruppenarbeit: Bilden Sie Gruppen von 3 – 6 Personen
Dauer (ohne Vorbereitung): 20 – 30 min

Idealerweise sollten die Arbeitsgruppen möglichst heterogen sein.
Wählen Sie deshalb Mitarbeiter mit unterschiedlichem Beruf/Aufgabengebiet im Unternehmen, Geschlecht und Alter aus.

Die Methode Brainwriting ist im Prinzip eine schriftliche Variante des Brainstorming. Der Unterschied besteht darin, dass während eines Brainwriting im Gegensatz zum Brainstorming nicht gesprochen wird, sondern die Ideen auf Din A4-Blättern schriftlich notiert und ergänzt werden.

Die Technik wird oft auch 6-3-5 genannt, weil in der ursprünglichen Form sechs Teilnehmende jeweils drei Blätter erhielten und jedes Blatt fünfmal den Besitzer wechselte.

Vorgehen:

  1. Drucken Sie das Thema, um das es beim Brainstorming gehen soll, gut leserlich in großen Buchstaben auf ein DIN A4 Blatt und hängen Sie dieses für alle Teilnehmer gut sichtbar auf.
  2. Jeder Teilnehmer bekommt drei Blätter. Auf jedem der Blätter gibt es sechs Felder.
  3. Jede Person schreibt in das erste Feld jedes Blattes jeweils eine Idee und reicht die Blätter dann im Uhrzeigersinn an die nächste Person weiter.
  4. Der Nachbar liest die bereits aufgeschriebenen Ideen, lässt sich davon inspirieren und versucht, die Ideen weiterzuentwickeln beziehungsweise darauf aufzubauen. Er trägt seine Ideen in das nächste leere Feld ein. Dieser Vorgang wird fünf Mal wiederholt, bis alle Felder auf den Blättern mit Ideen gefüllt sind.
  5. Die Blätter werden anschließend eingesammelt, durchgemischt und gleichmäßig an alle Teilnehmer verteilt.
  6. Die Teilnehmer wählen aus den erhaltenen Blättern die 2-5 besten Ideen aus und schreiben diese auf Moderationskärtchen oder Haftnotizen – eine Idee pro Karte. Es können auch verschiedene beschriebene Ideen kombiniert werden.
  7. Die ausgewählten Ideen werden von jedem Teilnehmer präsentiert. Jeder Teilnehmer heftet dabei seine favorisierten Ideen an eine Pin- oder Packpapierwand und erläutert diese.

Random Word

Sind die entwickelten Ideen zu einseitig oder hat die Arbeitsgruppe eine gedankliche Blockade, empfiehlt es sich die Technik „Random Word“ anzuwenden. Diese Methode hilft, eingefahrene Denkstrukturen aufzubrechen.

Hierzu nehmen Sie ein Buch o.ä. und schlagen wahllos eine Seite auf. Daraufhin zeigen Sie, ohne den Text vorher zu lesen, auf ein Wort. Wählen sie nun das Ihrem Zeigefinger am nächsten gelegende Nomen aus (z.B. Kaffee).

Nun sammeln Sie kurz Assoziationen zu diesem Wort. Bei Kaffee z.B.:

  • aromatisch
  • schwarz
  • lecker
  • heiß

Nun setzten die Teammitglieder das Thema in Bezug zu diesen Schlagwörtern und entwickeln Ideen.